Der Salzsäumer – historischer
Roman
Orte der Handlung des historischen Romans sind Deggendorf, Natternberg, Niederalteich, Ranzingerberg, Passau, Regensburg, Bamberg. Auf
tschechischer Seite Prachatice, Prag, Susice und Klattau.
Das Buch ist ein Beitrag zu „1000 Jahre Goldene Steige“ (2010) und „1000 Jahre Gunthersteig“ (2012).
Um das Jahr 1000 bringen die Salzsäumer das lebenswichtige Salz auf Packpferden von Bayern nach Böhmen und müssen dabei
den Nordwald, den dichten, schier undurchdringbaren Grenzwald überwinden. Der junge Böhme Jan will wie sein Vater auch Salzsäumer werden, doch er wird Opfer einer
Intrige und muss die Heimat verlassen. Er flieht ins Kloster Niederaltaich, wo er in Abt Godehard einen Lehrmeister fürs Leben findet. Der Abt schickt Jan in die
aufstrebende Stadt Bamberg, die König Heinrich zu seiner neuen Pfalz erkoren hat. Jan erlebt Ruhm und Ehre, aber auch Verrat und Neid. Nach einigen turbulenten Wendungen
steht Jan vor der Wahl zwischen der Freiheit als Salzsäumer, der göttlichen Ruhe und Sicherheit des Klosters oder dem aufregenden Leben am Königshof. Auf der Suche nach
einer Antwort trifft er auf den Mönch Gunther, den früheren Reichsgrafen, der sein Leben Gott geweiht hat und nun als Einsiedler in den gefürchteten Nordwald (heue
Šumava) wandert. Auch Jan muss sich die Frage nach dem Sinn seines Lebens stellen und trifft schließlich eine folgenreiche Entscheidung… |
 ISBN 978-3-941457-28-7
Preis voraussichtlich 19,90 Euro
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Zum Buch
Die Geschichte um den Salzsäumer Jan ist eng in die historischen Fakten der ersten Jahrtausendwende eingebunden. Dieser
Roman greift die damalige Unsicherheit auf, denn man erwartete 1000 Jahre nach Christi Geburt das nahende Jüngste Gericht. Vom König und späteren Kaiser Heinrich II.
über die Adeligen und Kirchenführer wie Abt Godehard bis hin zu den einfachen Menschen waren alle von einer großen Frömmigkeit ergriffen.
Nur wenige Menschen haben aber daraus ähnlich weitreichende Konsequenzen gezogen wie der Reichsgraf Gunther aus
Thüringen, der im hohen Alter von 50 Jahren seinem weltlichen Leben entsagte und ein einfacher Mönch wurde. Als Einsiedler zog er in den Bayerischen Wald und
Böhmerwald und legte damit den Grundstein für die Besiedelung dieser Region. Obwohl er niemals offiziell heiliggesprochen wurde, wird er in der Region heute noch, 1000
Jahre später, als Heiliger verehrt. Leseprobe (bitte hier klicken) |
Der Autor
Georg von Schnurbein
Georg von Schnurbein wurde 1977 in Regen geboren und wuchs in Schlossau bei Regen auf. Nach dem Schulbesuch in Regen, Zwiesel und Deggendorf
studierte er Betriebswirtschaftslehre mit Nebenfach Politikwissenschaften an den Universitäten in Bamberg, Freiburg/Schweiz und Bern. Im Anschluss an das
Masterstudium arbeitete er an der Universität Freiburg/Schweiz als wissenschaftlicher Assistent und promovierte 2007 zum Dr.rer.pol. Seit Oktober 2008 ist er
Assistenzprofessor für Stiftungsmanagement und Leiter des Centre for Philanthropy Studies (CEPS) der Universität Basel.
An Geschichte generell – und Heimatgeschichte im Besonderen – war Georg von Schnurbein seit seiner Kindheit interessiert. Schon in der
Grundschule faszinierten ihn der Heilige Gunther und die Salzsäumer und seine Facharbeit zum Abitur schrieb er über „Fremdarbeiter im Landkreis Regen“. Während der
Studienzeit in Bamberg belegte er neben BWL auch Vorlesungen zur Geschichte des Hochmittelalters. „Der Salzsäumer“ ist sein erster Roman. |